Weihnachtsaktion 2013

MARONI

Die MARONIS

Die MARONI – Energiespender für Körper und Geist

Einst galten sie als Armeleute-Speise, heute sind die „heißen MARONI“, die in der kalten Jahreszeit Hände und Laune wärmen, nicht mehr wegzudenken.

Bevor die Erdäpfel aus Südamerika nach Europa gebracht wurden, galten MARONI in den Mittelmeergebieten als unentbehrliches Grundnahrungsmittel der ärmeren Bevölkerung. Die dunkelbraunen, bauchigen Früchte wurden in vielfältiger Weise verarbeitet: Sei es zu Suppe, Fleisch, Mehl oder Kuchen – die MARONI dienten als stärkende Nahrung. Und das nicht ohne Grund. MARONI sind sehr nahrhaft und weisen einen hohen Anteil an Stärke auf. So wurden sie auch Tieren als Kraft- und Mastfutter verfüttert.

Erst der Erdapfel, der einfacher anzubauen, zu ernten und zu verarbeiten war, verdrängte die MARONI als Grundnahrungsmittel.

Tipps zur MARONI

Küchentipps: Zum Rösten wird die Schale auf der gewölbten Seite eingeschnitten und so lange geröstet, bis sich diese weich ist und sich leicht eindrücken lässt. Es empfiehlt sich ein Gefäß mit Wasser in das Backrohr zu stellen. Dies unterstützt den Garvorgang.
Passierte MARONI eignen sich besonders gut für Füllungen von Geflügel wie etwa Gans und Truthahn.

Glacierte MARONI serviert zu Wildgerichten sind ein besonderer Genuss. Hierbei werden die gerösteten MARONI in Butter und Zucker solange geschwenkt, bis sie hellbraun sind und appetitlich glänzen.

Haben Sie ihren Gästen in einer gemütlichen Runde schon heiße MARONI zum Wein kredenzt? Gerade jetzt, wenn der Jungwein aus der Taufe gehoben wird, sind MARONI ideale Begleiter dieses edlen Tropfens.

Auch die „Süße Küche“ profitiert von den dunklen Kleinen: Maronireis mit Schlagobers bringt Feinschmecker ins Schwelgen.

MARONI sind recht wurmanfällig. Wenn MARONI in eine Schüssel mit Wasser gegeben werden, erkennt man, ob wurmstichige Früchte darunter sind: Wurmfreie sinken zu Boden, schlechte schwimmen an der Wasseroberfläche.

Durch den Koch- und Röstprozess wird der Zucker in Stärke aufgespalten. Deswegen schmecken Maroni angenehm süß. Im rohen Zustand hingegen weisen sie einen herben Geschmack auf.

MARONI - die MARONIS